Mein Fazit: 1. Semester

Dienstag, 27. März 2018


Mein erstes Semester an der Uni ist vorbei. Obwohl ich diesen Satz jetzt schwarz auf weiß vor mir stehen habe, kann ich es einfach noch nicht realisieren. Es kommt mir so vor, als wären erst ein paar Tage vergangen, seit ich das erste Mal auf dem Weg zur Vorlesung über den Uni Campus gelaufen bin, doch in Wahrheit sollen mehrere Monate vergangen sein? Immer noch unvorstellbar, dass die Zeit so an mir vorbeigerannt ist. Ich fühle mich von ihr verfolgt, als könnte ich so schnell laufen wie ich möchte und doch wird sie mich immer wieder einholen und in die Realität zurückbringen.
Von meinen drei Jahren Studienzeit ist das erste halbe Jahr bereits verstrichen. Und ich bedauere es zutiefst. Ich genieße diese Zeit aktuell so sehr, dass mich jetzt schon der Gedanke quält, es könnte bald vorbei sein. Bald. Es klingt vielleicht albern, weil drei Jahre eine sehr lange Zeit sein können, aber wenn alles so schnell wie das erste Semester verläuft, dann wird es wirklich sehr bald sein.



Und ich möchte so viel wie möglich aus dieser Zeit herausholen! Im ersten Semester soll man sich nicht zu viel zumuten, man soll gerade einmal die nötigsten Kurse belegen und alles ganz langsam an der Uni kennenlernen. Blödsinn! Das Einzige, was mir die Befolgung dieses Ratschlags gezeigt hat ist, dass ich viel mehr kann. Ich weiß natürlich nicht, wie anstrengend die kommenden Semester werden, aber wenn alles auf dem aktuellen Niveau bleibt, dann werde ich nicht wie erwartet im Unistress zu versinken, sondern mehr Freizeit als je zuvor haben. Und das möchte ich ändern. Mir einen strukturierteren Tagesablauf schaffen. Und wenn mein Stundenplan das nicht hergibt, dann möchte ich freiwillig Kurse belegen. Die Universität bietet so viel im Bereich Weiterbildung und Freizeitgestaltung an. Und wann - wenn nicht jetzt - hat man schon einmal die Chance, seine Zeit damit zu vertreiben?
Ich möchte eine neue Sprache lernen. Ich möchte mehr über Kunst und Geschichte lernen. Und meinen Umgang mit Medien verbessern. Mich besser mit dem Vorgang wissenschaftlicher Arbeiten auskennen. Vielleicht Theater spielen. Aber alles in allem möchte ich MEHR, mehr von allem.


Andererseits möchte ich natürlich auch meine freie Zeit nutzen, denn gewiss wird diese viele freie Zeit in meinem Leben so schnell nicht mehr wiederkommen. Ich möchte diese Zeit so gut es geht nutzen um zu reisen. Bisher kenne ich so erschreckend wenig von der Welt. Nur an drei Tagen in der Woche in die Uni zu müssen, ermöglicht mir immer verlängerte Wochenenden. Semesterferien, die außerhalb der Hauptreisezeit liegen, und mir längere Urlaube und günstige Flüge ermöglichen.
Auch der Umstand, dass wir ab Anfang des Sommers endlich in der Stadt und in Uninähe wohnen werden, ermöglicht mehr Freizeitgestaltung. Das Studentenleben in der Stadt ist immerhin doch um einiges spannender als auf dem Dorf.


1 Kommentar

  1. Oh ja, so viel freie Zeit kriegst du nicht wieder! Das haben zumindest Freundinnen immer gesagt; ich persönlich hab mich ja ziemlich schnell selbstständig gemacht. ;)
    Aber meiner Schwester geht es auch so, dass die Zeit an der Uni einfach nur verfliegt...

    AntwortenLöschen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung (https://daydreamsfly.blogspot.de/p/rechtliches.html) und in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/privacy?hl=de).