Meine liebsten Serien auf Prime Video Teil I

Samstag, 21. Juli 2018


Da ich als Studentin Prime Video momentan kostenlos nutzen kann, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Ich habe immer das Gefühl, dass viele das Serienangebot von Amazon gar nicht nutzen, sondern total auf Netflix hängen geblieben sind. Dabei ist Prime Video sogar noch günstiger als Netflix und hat mittlerweile eine ebenso große Auswahl. Mir persönlich gefallen die angebotenen Serien sehr gut und treffen genau meinen Geschmack, tatsächlich nutze ich diesen Anbieter fast noch lieber als Netflix. Was die Lizenzware angeht steht Prime Video meiner Meinung nach in nichts nach.  Deshalb stelle ich euch heute drei Serien vor, die ich besonders gerne schaue. Wie ihr am Titel erkennen könnt, werden aber noch weitere Serienempfehlungen folgen. Es gibt nämlich wirklich einige gute Serien dort, die ihr einmal anschalten solltet.

1. UnReal

Rachel Goldberg arbeitet als Producerin bei der fiktiven Der Bachelor - Show "The Everlasting". Ihr Job ist es, die Handlung der Serie zu steuern, indem sie die im Hintergrund die Fäden zieht und dabei die Kandidaten so beeinflusst, dass diese genau das vor der Kamera zeigen, was Rachel geplant hat. Dabei scheut sie vor keinem Mittel zurück, um ihren Plan umzusetzen und arbeitet ziemlich skrupellos.  So sorgt sie für spannende Szenen, die bei den Zuschauern besonders gut ankommen. Dieser Job fordert jedoch seinen Tribut: Rachel steht unter großem Druck und leidet deswegen unter psychischen Problemen. Ihre Beziehung zu dem Kameramann Jeremy und ihre Chefin, die Executive Producerin Quinn King, erschweren ihr die Arbeit am Set umso mehr. 
Eine Serie, bei der ich mir sicher bin, dass viele von euch sie nicht kennen werden. Warum sie in Deutschland nicht so richtig in den Hype kommt kann ich nicht nachvollziehen. Wo der gerade Der Bachelor eigentlich viel Aufmerksamkeit erhält. Mich hat es total gereizt, die Serie anzufangen, um mal einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen. Was während den Dreharbeiten einer solchen Show passiert und gar nicht an die Öffentlichkeit gerät ist sehr skandalös. Natürlich ist die Serie überspitzt und ganz so schlimm wird es in der Realität vielleicht nicht zu gehen, aber wer weiß? Abgesehen von dem Bachelorthema zeigt die Serie aber generell auf, wie hart es im Showbusiness zugeht. Und dabei ist sie sehr realistisch, was meiner Meinung nach gerade das Interessante an der Serie ausmacht. Ich würde euch wirklich einmal empfehlen in die Serie einzuschalten, wobei sie glaube ich nach der aktuellen vierten Staffel ihr Ende finden wird. Darauf bin ich wirklich schon sehr gespannt, denn die dritte Staffel war meiner Meinung nach bisher die spannendste. Wann das Serienfinale hier in Deutschland zu sehen ist, ist zwar noch nicht bekannt, aber sehr lange sollte es eigentlich nicht mehr dauern.


2. The Middle
Frankie Heck hat es nicht immer einfach. Auf der Arbeit wird sie von ihrem gemeinen Chef drangsaliert, ihre Kinder machen nur Probleme und die Rechnungen stapeln sich. Eigentlich sind die Hecks eine ganz normale Familie, die jedoch immer wieder von einer unglücklichen Situation in die nächste rutschen. Da ist der älteste Sohn Axl, der mitten in der Pubertät steckt und seine Geschwister ziemlich uncool und seine Eltern einfach nur nervig findet. Seine Schwester Sue hingegen ist ein lebensfroher Mensch, der in allem das Positive sieht - und das, obwohl sie eigentlich ein totaler Pechvogel und ihre Bemühungen für die meisten Menschen unsichtbar bleiben. Und dann ist da noch Brick, das jüngste Familienmitglied, der seine Zeit am liebsten mit Büchern statt mit Menschen verbringt und ziemlich seltsame Macken hat. Ihr Mann Mike verbringt die meiste Zeit auf der Arbeit und wenn er zuhause ist, trinkt er lieber ein Bier vor dem Fernseher statt im Haushalt oder bei den Kindern zu helfen. Und mittendrin ist Mutter Frankie, die alles zusammenhalten muss.
Ach ja, der Familie Heck bin ich wirklich komplett verfallen. Ich konnte nicht aufhören die Serie anzuschauen, nachdem ich sie begonnen hatte und so hatte innerhalb kürzester Zeit alle auf Prime Video verfügbaren sieben Staffeln durchgeschaut. Die Serie trifft genau meinen Humor: ich liebe Mikes trockene Art, Axl's coole Sprüche und Sues Tollpatschigkeit. Jeder Charakter hat seine ganz eigene humorvolle Art und dieser Mix macht es aus. Ich liebe solche Familien Sitcoms ja sowieso, aber was mir bei The Middle am allermeisten gefallen hat ist der Realitätsbezug. Eigentlich sind die Hecks eine so durchschnittliche Familie mit ganz alltäglichen Problemen, die einfach nur immer wieder in blöde Situationen geraten (die ganze Serie erinnert mich immer sehr stark an Malcolm Mittendrin). Das hat es mir sehr leicht gemacht, mich mit ihnen identifizieren zu können. Am besten gefallen hat mir die Entwicklung des ältesten Sohns Axl. Er ist ein anstrengender Teenager mitten in der Pubertät, der seine Geschwister uncool und seine Eltern nervig findet. Doch auch er wird älter und im Laufe der Serie ist er mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin schon sehr gespannt darauf, seine Entwicklung in den beiden letzten noch kommenden Staffeln verfolgen zu können.


3. The Royals


Im Mittelpunkt der fiktiven Königsfamilie steht Königin Helena, die über ein Land regieren und ihre Familie im Zaum halten muss. Nachdem ihr ältester Sohn Robert bei einem Militärunfall ums Leben gekommen ist, scheint das britische Königshaus auseinander zu brechen. Ihre Ehe mit ihrem Mann Simon läuft nicht gut, ihre beiden anderen Kinder Liam und Eleanor stürzen sich in das wilde Partyleben und Liebesaffären. Und dann ist da auch noch Simons Bruder Cyrus, der mit seinen Intrigen und Spielchen die ganze Königsfamilie gegeneinander aufhetzt. Das alles muss Helena unter Kontrolle behalten und dabei auch noch dafür sorgen, dass niemand ihre eigenen Leichen aus dem Keller holt.

Das britische Königshaus hat es mir schon immer sehr angetan, doch diese Familie hat nicht viel mit den echten Royals zu tun. Diese Familie ist sehr exzentrisch und hält von der Etikette nicht allzu viel, besonders die jugendlichen Nachfolger. Sie lieben das Partyleben und alles was dazu gehört: Sex, Drogen und Alkohol. Dass es wirklich so im Königspalast zugeht ist wirklich schwer vorstellbar. Sicherlich hat jede Familie so ihre Probleme und Ausrutscher, doch diese werden im echten Leben natürlich so gut es geht versteckt. Hier geht die Familie jedoch eher leichtfertig mit ihrem öffentlichen Auftreten um und bietet so dem Zuschauer einen sehr humorvollen Einblick.
Eigentlich ist es eine sehr klassische Dramaserie mit den gewöhnlichen Themen - wie der Klappentext es schon vermuten lässt - nur in einem etwas ungewöhnlicheren Setting. Aktuell gibt es vier Staffeln, wobei mir noch etwa die letzte halbe Staffel fehlt. Die vierte Staffel gefällt mir persönlich bisher noch nicht so gut, allerdings habe ich schon von anderen Zuschauern gehört, dass sie ein sehr spannendes Ende haben soll - ich bleibe also neugierig! 



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