XXL WIEN TRAVELGUIDE: Die schönsten Aussichten

Sonntag, 12. August 2018


Ich liebe schöne Aussichten. Besonders über großen Städten. Von oben hat man eine ganz andere Perspektive auf die Stadt und kann viele interessante Dinge entdecken. Wenn ich eine Stadt besuche, suche ich mir immer einen schönen Aussichtspunkt. Ich könnte oft stundenlang oben auf den Dächern der Stadt verbringen, diese Momente sind immer besonders schön. Wien ist eine wirklich große Stadt und demnach lohnt es sich wirklich mal einen Blick von oben zu riskieren. Die wahre Größe kann man oft erst von oben wahrnehmen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Wien von oben zu sehen. Heute möchte ich euch meine drei liebsten Aussichtspunkte empfehlen, die ihr euch wenn ihr in Wien seid, mal anschauen solltet.




Fangen wir an mit dem Stephansdom, dem Klassiker der Aussichtspunkte in Wien. Mitten in der Stadt thront das Wahrzeichen und zahlreiche Touristen strömen jeden Tag dorthin, um einen Blick darauf und von dort aus hinunter zu riskieren. Verständlich, er bietet nämlich einen fantastischen Ausblick. Ihr könnt sowohl den Nord- als auch den Südturm besuchen. Der Südturm ist etwas höher und der Eintrittspreis günstiger, dafür muss der Turm zu Fuß erklommen werden und ihr könnt nur von innen herausschauen. Wir haben uns für den Nordturm für 6€ entschieden und ich würde euch auch zu dieser Entscheidung raten. Ihr gelangt auf eine Aussichtsplattform, die einmal rund um den Nordturm herumgeht und erhaltet dadurch einen fantastischen Ausblick über die ganze Stadt. Es gibt sogar Infotafeln, auf denen ihr nachsehen könnt, welche Gebäude ihr dort eigentlich vor euch seht. Außerdem befindet sich im Nordturm die Pummerin, die drittgrößte Glocke Europas - keine Sorge, sie wird bei eurem Besuch wohl nicht läuten und euch das Trommelfell zerfetzen, denn die Glocke wird nur an besonderen Anlässen und Feiertagen geläutet.


Die schönste Aussicht hat man - so wird es zumindest gesagt - von den Aussichtsplattformen des Haus des Meeres. Ein ehemaliger Flakturm, der zu einem Aquarium umgebaut wurde. Über etwa zehn Stockwerke zieht sich dieses Aquarium und es gibt einiges zu sehen. Relativ neu ist wohl das angebaute Tropenhaus, in dem ihr sogar Krokodile und frei laufende Affen zu Gesicht bekommen könnt. Als Student haben wir 13,80€ bezahlt. Finde ich schon recht teuer, da man vergleichsweise für andere Aquarien und Zoos weniger bezahlen muss. Ich war vor einigen Jahren einmal im Sea Life und die Eintrittspreise sind absolut mit denen des Haus des Meeres zu vergleichen, nur muss man eben auch berücksichtigen, dass Sea Life wesentlich größer und besser ausgestattet ist. Nun ja, wer sich für das Aquarium nicht interessiert, kann auch für etwas weniger Geld auf die Aussichtsplattformen hochsteigen, um die Aussicht zu genießen. Noch etwas weiter über der eigentlichen Aussichtsplattform befindet sich noch eine Dachterrasse mit einem Café und wir waren wirklich überrascht, als wir einen Blick auf die Speisekarte warfen: Die Preise sind für einen Normalsterblichen bezahlbar. Oft sind Speisen und Getränke in solchen Locations unbezahlbar, aber hier kann man wirklich ein schönes Essen genießen.



Als letztes stelle ich euch noch eine Aussicht vor, die sich von den anderen unterscheidet. Es ist nämlich kein Tipp für eine Dachterrasse oder Aussichtsplattform, sondern für etwas ungewöhnlicheres. Auf dem Wiener Wurstlprater, dem ganzjährig geöffneten Vergnügungspark in Wien, befindet sich der Praterturm, den man von vielen Stellen der Stadt aus sehen kann. Kein Wunder, es ist ja auch ziemlich hoch. Der Praterturm ist ein Kettenkarussel, bei dessen Fahrt man ganze 100 m in die Höhe gezogen wird. Während dieser Fahrt hat man eine wirklich unglaubliche Aussicht, gerade auch über den Prater den man sonst wohl eher nicht von oben zu sehen bekommt. Ich würde euch empfehlen, die Fahrt abends zu machen, wenn es schon etwas dämmert und die Fahrgeschäfte des Praters schon beleuchtet werden. Viele Aussichtsplattformen kann man nur tagsüber besuchen und so habt ihr noch einmal die Möglichkeit, die Stadt in einem anderen Licht zu sehen. Viele finden es auch schön bei Sonnenuntergang eine Fahrt zu machen, dabei solltet ihr euch aber bewusst sein, dass das Licht ziemlich blenden kann und eure Sicht Richtung Westen dadurch vielleicht eingeschränkt wird.





1 Kommentar

  1. Ich bin immer wieder baff wenn ich aus der U-Bahn Station komme und dann direkt der Stephansdom vor mir steht. Schöner Reisebericht Laura ♡

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